Geschäftsstelle

Adresse

Postfach 22 26, 76010 Karlsruhe
Reinhold-Frank-Straße 35, 76133 Karlsruhe
Telefon 07 21 / 84 88 63, Telefax 07 21 / 84 43 36
info@pfarrverein-baden.de

Ansprechpartnerin Krankenhilfe: Fr. Krempel
E-Mail: krempel@pfarrverein-baden.de

Ansprechpartnerin Beiträge: Fr. Groß
E-Mail: gross@pfarrverein-baden.de

Weitere Informationen finden Sie als Mitglied auch im Badischen Pfarrkalender.

Krankenhilfe

Beitragssätze:
Monats-Beiträge aus Berufstätigkeit.
Berücksichtigt werden (Versorgungs-)Bezüge, Gehalt, Renten, Selbstständigen-Einkünfte. Beitragssatz ist einheitlich 7,0% vom Grundgehalt. Bei Ruheständlern x Ruhegehaltssatz in %. 7,0% vom Grundgehalt auch bei Mitverdienenden, die in der Krankenhilfe berücksichtigt werden wollen (ab 1.700 EUR monatliche Einkünfte / 20.400 EUR im Jahr). Mitverdienende bis 800 EUR/Monat sind ab 01.01.2010 beitragsfrei. Mitverdienende über 800 EUR bis 1.700 EUR/Monat zahlen pauschal 70,00 EUR/Monat. Zur Beitragsberechnung ist die lückenlose Zusendung der Gehaltsnachweise (Kopie) erforderlich!

Kinder werden beitragsfrei berücksichtigt, wenn sie auch in der Beihilfe des Mitglieds berücksichtigt werden.

35,00 EUR zahlen Lehrvikare/innen. 10,00 EUR zahlen Vereinsmitglieder ohne Unterstützung in Krankheitsfällen und Beurlaubte.

Originalbescheid der Beihilfestelle uns vorlegen. Die Kostenbelege sind nur noch erforderlich, wenn es sich um Pflegekosten handelt oder Erstattungen anderer Stellen vorgenommen wurden (zum Beispiel Krankenkassen). Bei Pflegekosten müssen Sie außerdem die entsprechenden Positionen auf dem Beihilfebescheid kennzeichnen als "PFLEGE" ! Pflegekosten werden von uns nicht übernommen. Bei uns sind generell keine Beantragungen (Kuren, Zahnersatz, Kieferorthopädie usw.) erforderlich. Die Beihilfestelle muss jedoch manche Maßnahmen im Voraus genehmigen. Also im Zweifelsfall dort Auskunft darüber einholen, was beihilfefähig ist und was vorab erst eines genehmigten Antrags bedarf.

Bei Krankenhausaufenthalten dort mitteilen, dass Sie Beihilfeberechtigte/r und Selbstzahler/in sind. Eine Kosten-Abtretung ist nicht möglich. Wir benötigen auch keine Aufnahme- bzw. Entlassanzeigen.

Krankmeldungen bitte Ihrem Dienstherrn vorlegen. Sollten Sie ein zusätzliches Exemplar für die Krankenkasse erhalten, bitte aufbewahren, aber nicht bei uns einreichen.

Für Beihilfeberechtigte und die beihilfeberechtigten Angehörigen besteht Pflegeversicherungspflicht. Der Pfarrverein (Berufsverband!) kann jedoch nicht pflegeversichern. Über 70 % der badischen Pfarrerinnen und Pfarrer sind bei der Familienfürsorge Detmold pflegeversichert. Melden Sie Ihre Kinder gleich nach der Geburt bei Ihrer Pflegeversicherung an. Auch Ihr Ehepartner muss pflegeversichert sein!

Reisen ins Ausland

Bei Reisen ins Ausland empfehlen wir unseren Mitgliedern den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung. Die Beihilfe gilt zwar weltweit, jedoch werden im Ausland entstehende Kosten nur in der Höhe erstattet, die in Deutschland entstanden wären. Außerdem sind auch medizinisch notwendige Rücktransporte nicht beihilfefähig und sollten deshalb über eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgedeckt werden. Dabei ist zu unterscheiden zwischen fest und variabel terminierten Versicherungen.

Variabel terminierte Auslandsreise-Krankenversicherungen sind flexibler, gelten aber insgesamt nur für eine vereinbarte Anzahl von Tagen pro Jahr. Diese Lösung ist praktischer als die Vereinbarung von Festterminen und kostet nur geringfügig mehr. Bitte beachten Sie als Zweck den Urlaubscharakter dieser Versicherungen. Dienstliche Anlässe oder längere Aufenthalte im Ausland sind eventuell anderweitig abzudecken. Dies sollten Sie im Einzelnen vorab mit Ihrem Arbeitgeber klären.

Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist zu günstigen Tarifen z.B. bei der Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge möglich (Regionaldirektor Türk, Wiesloch, Tel. 06222 / 75520 und weitere Agenturen). Dort können Sie auch über Krankenversicherungen bei Auslandsaufenthalt wegen Studium, Schüleraustausch o.ä. beraten werden.

Studierende Kinder

Diese können sich bei Studienbeginn von der studentischen Versicherungspflicht freistellen lassen.

Dies veranlasst man am besten bei der AOK des Studien- oder Wohnortes (oder falls der / die Studierende schon Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung war, bei dieser). Die Freistellung gilt für die gesamte Dauer des Studiums für den Zeitraum, für den Kindergeld bezahlt wird, also - neu - maximal bis zum 25. Lebensjahr, mit Übergangsregelungen (zuzüglich Wehr- bzw. Zivildienst). Bei Studienende, Zeitüberschreitung oder Abbruch des Studiums muss sich der/die Studierende selbst weiter versichern. Im Zweifelsfall sollten Sie Ihre Beihilfestelle vorher um Rat fragen.

Auch die Familienfürsorge berät in Fragen einer privaten Krankenversicherung für die Zeit nach dem Studium.

Beihilfeberechtigte Kinder werden von uns in der Krankenhilfe mitberücksichtigt. Auch die beihilfeberechtigten Angehörigen sollten wissen, dass bei Arzt- oder Zahnarztbehandlung unbedingt der Status als Beihilfeberechtigte/r und Selbstzahler/in angegeben werden muss.

Datenänderungen

Damit die Kommunikation zwischen der Geschäftsstelle des Pfarrvereins und seinen Mitgliedern reibungslos funktioniert, sind wir darauf angewiesen, dass Sie uns Änderungen von Adressen, Telefonnummern und Bankverbindungen mitteilen. Dies gilt auch für Eheschließung und – scheidung, die Geburt eines Kindes oder beim Eintreten eines Sterbefalls. Der Pfarrverein verständigt bei Adressenänderungen auch die Versandstelle des DEUTSCHEN PFARRERBLATTS.

Für den Badischen Pfarrkalender ist es erforderlich, dass wir auch über Dienststellen-Änderungen informiert werden, um hier aktuelle Daten präsentieren zu können.

Zur Festsetzung der Höhe des Beitragseinzuges ist es wichtig, dass Sie uns bei Änderungen in den Bezügen eine Kopie Ihres Stammblatts übersenden oder faxen, wenn Sie nicht über den EOK oder die Ruhegehaltskasse in Darmstadt besoldet werden.

Melden Sie uns bitte auch die Berufstätigkeit Ihrer Ehepartnerin / Ihres Ehepartners, damit wir die Beiträge festsetzen können, wenn er / sie Beihilfe erhält und zusätzlich in der Krankenhilfe des Pfarrvereins berücksichtigt werden soll.